Dr. med. Stephan Schimpf

Dr. med. Stephan Schimpf beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Ernährung, Stoffwechsel und Übergewicht. Diese Erfahrung bildet die Grundlage der von ihm entwickelten SALOMED-Methode, die er bis heute weiterentwickelt und persönlich auswertet.

Dr. med. Stephan Schimpf, Entwickler der SALOMED-Methode

Warum es SALOMED gibt

Seit mehr als vier Jahrzehnten beschäftigt sich Dr. med. Stephan Schimpf mit einer Frage, auf die allgemeine Ernährungsregeln keine befriedigende Antwort geben: Warum kann dieselbe Ernährung bei einem Menschen funktionieren und bei einem anderen scheitern?

Seine Erfahrung zeigte ihm, dass sich Ernährung nicht auf Kalorien, Nährstoffe oder einzelne Lebensmittel reduzieren lässt. Stoffwechselreaktionen, Essgewohnheiten, Lebensumstände und die Fähigkeit, Empfehlungen dauerhaft umzusetzen, greifen ineinander – bei jedem Menschen auf andere Weise.

SALOMED entstand aus dem Anspruch, diese Unterschiede nicht länger zu übergehen, sondern zum Ausgangspunkt der Ernährung zu machen.

Medizinischer Weg

Wien

Studium der Medizin in Wien und Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin. Anschließend Tätigkeit in einem Zentrum für präventive Medizin, Aufbau einer Diätambulanz und parallel dazu eigene ärztliche Praxis.

Schwarzwald

Wechsel an das Schwarzwald-Sanatorium in Baiersbronn-Obertal. Dort vertiefte Dr. Schimpf seine ärztliche Arbeit in den Bereichen Ernährung, Stoffwechsel und medizinisch begleitete Gewichtsreduktion.

Salzburg und die Gründung von SALOMED

Rückkehr nach Salzburg und Gründung von SALOMED im Paracelsus Kurhaus. Der Name SALOMED steht für „Salzburg und Medizin“. In dieser Zeit entwickelte Dr. Schimpf seinen individuellen ernährungsmedizinischen Ansatz kontinuierlich weiter.

Spitzensport in Obertauern

Während seiner Salzburger Jahre war Dr. Schimpf über SALOMED als Mitgesellschafter am Olympiastützpunkt Obertauern beteiligt. Dort betreute er zahlreiche internationale Spitzenathleten in Fragen der Ernährung, des Stoffwechsels und der orthomolekularen Medizin.

München und Millstatt

Zeitweise führte Dr. Schimpf zusätzlich eine Praxis in München. Später verlegte er seinen beruflichen Schwerpunkt nach Millstatt in Kärnten und entwickelte SALOMED schrittweise zu einem ortsunabhängig und digital arbeitenden Unternehmen weiter.

Heute

Dr. Schimpf ist heute nicht mehr ärztlich tätig. Er widmet sich ganz der Leitung und Weiterentwicklung der von ihm begründeten SALOMED-Methode und untersucht im Rahmen eines privaten Forschungsauftrages in Italien die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Stoffwechsel und den traditionellen Ernährungsweisen des Mittelmeerraums.

Medizinische Qualifikation und offizielle Nachweise

Dr. med. Stephan Schimpf verfügt über die deutsche Approbation als Arzt und das österreichische Jus practicandi. Den Beruf als Arzt übt er heute jedoch nicht mehr aus. Seine medizinische Ausbildung und seine langjährige frühere ärztliche Tätigkeit bilden den fachlichen Hintergrund der von ihm entwickelten SALOMED-Methode. Heute konzentriert er sich auf deren Weiterentwicklung und die persönliche Auswertung der zugrunde liegenden Laborwerte.

Was Dr. Schimpf in Jahrzehnten ärztlicher Arbeit erkannt hat

In jahrzehntelanger Arbeit mit Menschen, die abnehmen oder ihre Ernährung verändern wollten, hat Dr. Schimpf vor allem eines gelernt: Es gibt nicht die eine richtige Ernährung, die bei jedem Menschen gleichermaßen funktioniert.

Lebensmittel wirken nicht bei jedem gleich

Ein Lebensmittel kann bei einem Menschen gut zum Stoffwechsel und in den Alltag passen, während es bei einem anderen ungünstig sein kann. Entscheidend ist deshalb nicht nur, wie viele Kalorien jemand zu sich nimmt oder ob ein Lebensmittel allgemein als gesund gilt.

Maßgeblich ist das Zusammenspiel aus Stoffwechsellage, Essgewohnheiten, Lebenssituation und individueller Reaktion.

Die persönliche Ernährungsphase gehört zur Methode

Diese Erfahrung führte zu einem ungewöhnlichen methodischen Ansatz: Dr. Schimpf wollte Laborwerte nicht ausschließlich in einem standardisierten Nüchternzustand betrachten, sondern nach einer persönlichen Ernährungsphase mit bewusst reichhaltigeren Mahlzeiten.

Die dem SALOMED-Test vorausgehende Provokationsphase ist deshalb kein beiläufiges Detail, sondern ein zentraler Bestandteil seiner Methode. Die Teilnehmer essen zwei Tage lang ihre gewohnten Lebensmittel in bewusst größeren Portionen. Die anschließend bestimmten Blutwerte bilden zusammen mit dieser persönlichen Ernährungssituation und weiteren Angaben die Grundlage der erfahrungsmedizinischen Auswertung.

Einzelne Laborwerte reichen nicht aus

Entscheidend ist nicht ein einzelner möglichst hoher oder niedriger Wert. Erst das Muster aus vorausgegangener Ernährung, mehreren Blutwerten, ihren Beziehungen zueinander und langjährigen Erfahrungswerten ermöglicht eine individuelle Interpretation.

Genau dieser Schritt lässt sich weder durch eine starre Tabelle noch durch eine rein automatische Software-Auswertung ersetzen.

Eine Empfehlung muss im Alltag funktionieren

Auch die beste Empfehlung bleibt wirkungslos, wenn sie nicht zum Menschen passt. Ernährung ist nicht nur Biochemie. Sie ist Gewohnheit, Genuss, Familienleben, Sozialverhalten und persönliche Geschichte.

Eine dauerhaft tragfähige Ernährung besteht deshalb nicht aus möglichst vielen Verboten, sondern aus einer individuellen Auswahl von Lebensmitteln, mit denen ein Mensch im Alltag tatsächlich leben kann.

Die Haltung hinter SALOMED

Ernährung ist individuell

Menschen können aus körperlichen, psychologischen und sozialen Gründen unterschiedlich auf dieselben Lebensmittel reagieren.

Laborwerte sind nur ein Teil

Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Vorgeschichte, Vorlieben und Alltag sind für die Einordnung ebenso wichtig.

Verhalten entscheidet mit

Eine Empfehlung hilft nur dann, wenn Menschen bereit sind, aktiv etwas zu verändern und sie im Alltag umsetzen können.

Wissenschaftlicher Kontext

Warum Ernährung Erfahrung, Individualität und Umsetzbarkeit verlangt

Wissenschaftliche Forschung kann allgemeine Zusammenhänge sichtbar machen. Welche Ernährung für einen einzelnen Menschen tragfähig ist, hängt jedoch nicht nur von Nährstoffen und Laborwerten ab. Auch persönliche Voraussetzungen, Verhalten, Vorlieben und die langfristige Umsetzbarkeit müssen berücksichtigt werden.

Forschung und fachliche Erfahrung gehören zusammen

Evidenzbasierte Medizin verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit fachlicher Erfahrung und der individuellen Situation des jeweiligen Menschen. Keine dieser Ebenen kann für sich allein alle Fragen beantworten.

Sackett et al. (1996), BMJ

Die beste Diät hilft nur, wenn sie eingehalten wird

Beim Vergleich vier bekannter Ernährungskonzepte hing die erzielte Gewichtsabnahme stärker mit der tatsächlichen Einhaltung zusammen als mit der gewählten Diätform.

Dansinger et al. (2005), JAMA

Kein Ernährungskonzept war allgemein überlegen

In der DIETFITS-Studie unterschieden sich eine gesunde fettarme und eine gesunde kohlenhydratarme Ernährung nach zwölf Monaten im durchschnittlichen Gewichtsverlust nicht wesentlich. Innerhalb beider Gruppen verlief die Gewichtsentwicklung sehr unterschiedlich.

Gardner et al. (2018), JAMA

Unterschiedliche Wege können zu ähnlichen Ergebnissen führen

Eine große Vergleichsstudie fand bei kalorienreduzierten Ernährungsformen mit unterschiedlicher Zusammensetzung ähnliche durchschnittliche Gewichtsverluste. Eine regelmäßige Teilnahme war dagegen deutlich mit dem Erfolg verbunden.

Sacks et al. (2009), New England Journal of Medicine

Diese Arbeiten untersuchten weder die SALOMED-Methode noch die persönliche Auswertung durch Dr. Schimpf und stellen deshalb keinen Wirksamkeitsnachweis für SALOMED dar. Sie zeigen, dass unterschiedliche Ernährungskonzepte zu ähnlichen Durchschnittsergebnissen führen können und die langfristige Umsetzung für den Erfolg eine wesentliche Rolle spielt.

Wie aus ärztlicher Erfahrung SALOMED entstand

SALOMED entstand nicht am Schreibtisch und auch nicht als Softwareprodukt. Die Methode entwickelte sich aus der täglichen ärztlichen Arbeit von Dr. Schimpf im Paracelsus Kurhaus in Salzburg und aus seiner Betreuung internationaler Spitzenathleten in Obertauern.

Dabei zeigte sich immer wieder, dass allgemeine Ernährungspläne den individuellen Unterschieden zwischen Menschen nur unzureichend gerecht werden. Selbst Lebensmittel, die allgemein als gesund gelten, passten nicht zwangsläufig zu jedem Stoffwechsel und zu jeder persönlichen Situation.

Dr. Schimpf begann deshalb, die vorausgegangene Ernährung, ausgewählte Laborwerte und seine Beobachtungen aus der praktischen Arbeit systematisch miteinander zu verbinden. Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich schrittweise ein eigener Ansatz, bei dem nicht ein einzelner Blutwert, sondern das gemeinsame Muster der Werte und die persönliche Ernährungssituation im Mittelpunkt stehen.

Im Laufe der Jahre wurde die Durchführung von SALOMED vereinfacht und schließlich digital organisiert. Der medizinische Grundgedanke blieb jedoch erhalten: Die Laborwerte liefern die Grundlage – ihre individuelle Einordnung beruht auf der persönlichen Erfahrung, die Dr. Schimpf seit der Entstehung der Methode gesammelt hat.

Warum die persönliche Auswertung das Herzstück von SALOMED ist

Die Besonderheit von SALOMED liegt nicht in einem einzelnen Laborwert. Entscheidend ist die Verbindung aus gezielter Provokationsphase, ausgewählten Blutwerten, persönlichen Angaben und der jahrzehntelangen ernährungsmedizinischen Erfahrung von Dr. Schimpf.

Die Ernährungsphase durchführen

In den zwei Tagen vor der Blutabnahme werden die gewohnten Lebensmittel in bewusst größeren Portionen gegessen. Diese persönliche Ernährungsphase gehört zum Ablauf der Methode.

Das Gesamtmuster erkennen

Die Blutwerte werden nicht isoliert beurteilt. Entscheidend ist ihre gemeinsame erfahrungsmedizinische Einordnung im Kontext der vorausgegangenen Ernährung.

Den Menschen einbeziehen

Alter, Geschlecht, Körpergröße, Gewicht, Ernährungssituation und persönliche Angaben fließen in die Einordnung ein.

Lebensmittel individuell bewerten

Aus dem Gesamtbild leitet Dr. Schimpf die persönliche Grün-Gelb-Rot-Bewertung von 70 Lebensmitteln ab. Die Lebensmittel selbst werden dabei nicht im Blut getestet.

Warum eine automatische Auswertung nicht genügt

Die Laborwerte liefern keine fertige Lebensmittelliste. Eine Software kann Werte erfassen und nach festgelegten Regeln sortieren. Die SALOMED-Auswertung verlangt jedoch, mehrere Zusammenhänge gegeneinander abzuwägen und mit Erfahrungswerten aus jahrzehntelanger praktischer Arbeit zu vergleichen.

Deshalb ist die persönliche Interpretation durch Dr. Schimpf keine Ergänzung des Tests, sondern der entscheidende Teil der SALOMED-Methode.

Was SALOMED leisten kann – und was nicht

SALOMED kann

Laborwerte, persönliche Angaben und Ernährungsgewohnheiten strukturiert zusammenführen und daraus konkrete Empfehlungen für den Alltag ableiten.

SALOMED kann nicht

Eine klassische medizinische Diagnose ersetzen oder wissenschaftliche Studien zur eigenen Methode vorweisen.

SALOMED braucht Mitarbeit

Wer nichts aktiv verändern möchte, sollte von SALOMED keine Lösung erwarten. Die Methode kann Orientierung geben, aber sie ersetzt keine persönliche Umsetzung.

Eine Ernährung muss nicht nur sinnvoll sein – sie muss gelebt werden können

Dr. Schimpf beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Ernährung, nicht nur aus medizinischer Sicht. Er kocht selbst und betrachtet eine Mahlzeit nicht als bloße Aufnahme von Nährstoffen. Zeit, Muße, Geschmack, Atmosphäre und das gemeinsame Essen gehören für ihn untrennbar dazu.

Gerade die langjährige Arbeit mit Menschen, die ihr Gewicht reduzieren oder ihre Ernährung verändern wollten, hat ihm gezeigt: Viele Konzepte scheitern nicht an mangelndem Wissen. Sie scheitern, weil sie dauerhaft gegen den Alltag, persönliche Vorlieben und das soziale Leben arbeiten.

Genuss ist kein Zugeständnis, sondern Teil der Methode

SALOMED soll deshalb nicht möglichst viele Lebensmittel verbieten. Die individuelle Grün-Gelb-Rot-Bewertung soll unterscheiden helfen: Was kann regelmäßig gegessen werden, wo ist Zurückhaltung sinnvoll und was passt nach der persönlichen Auswertung eher nicht?

So entsteht keine theoretisch perfekte Ernährung, die nach wenigen Wochen aufgegeben wird, sondern eine Auswahl, die Orientierung gibt und zugleich Raum für Genuss lässt.

Weiterführende Seiten

Häufige Fragen zu Dr. med. Stephan Schimpf

Wer ist Dr. med. Stephan Schimpf?

Dr. med. Stephan Schimpf ist approbierter Mediziner und Entwickler der SALOMED-Methode. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Ernährung, Übergewicht, Stoffwechsel und individueller Ernährungseinordnung. Den ärztlichen Beruf übt er heute nicht mehr aus.

Welche Rolle spielt Dr. Schimpf bei SALOMED?

Dr. Schimpf interpretiert die Laborwerte nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Ernährung, Alter, Geschlecht, Körperdaten, Vorgeschichte und persönlichen Angaben.

Ist SALOMED wissenschaftlich validiert?

Nein. SALOMED ist derzeit kein wissenschaftlich validiertes Verfahren. Die Methode beruht auf herkömmlichen Laborwerten, der früheren ärztlichen Erfahrung von Dr. Schimpf und einer individuellen Ernährungseinordnung.

Was unterscheidet Dr. Schimpfs Ansatz von klassischen Diäten?

Dr. Schimpf sieht den größten Irrtum vieler Diäten darin, Kalorien zu reduzieren, ohne Verhalten, Alltag, Vorlieben und persönliche Umstände ausreichend einzubeziehen.

Mehr über die SALOMED-Methode erfahren

Die Methode verbindet Ernährung, Laborwerte und die frühere ärztliche Erfahrung von Dr. Schimpf zu einer individuellen Einordnung.

Zur SALOMED-Methode