Der SALOMED-Test
Eine persönliche Ernährungseinordnung auf Basis ausgewählter Laborwerte nach einer zweitägigen Ernährungsprovokation – entwickelt und ausgewertet von Dr. med. Stephan Schimpf.

Was ist der SALOMED-Test?
Der SALOMED-Test ist eine von Dr. med. Stephan Schimpf entwickelte Methode zur individuellen Ernährungseinordnung. Nach einer zweitägigen Ernährungsprovokation werden acht ausgewählte Laborwerte bestimmt. Dr. Schimpf betrachtet ihr gemeinsames Muster zusammen mit der vorausgegangenen Ernährung und persönlichen Angaben.
Das Ergebnis ist eine persönliche Grün-Gelb-Rot-Einordnung von 70 Lebensmitteln. SALOMED ist kein wissenschaftlich validiertes Diagnoseverfahren und ersetzt weder eine ärztliche Untersuchung noch die Behandlung einer Erkrankung.
Nicht nüchtern
Vor der Blutabnahme werden die gewohnten Lebensmittel zwei Tage lang in ungefähr 20 Prozent größeren Portionen gegessen.
Nicht automatisch
Keine Software erzeugt aus einzelnen Grenzwerten eine fertige Lebensmittelliste. Dr. Schimpf nimmt die Auswertung persönlich vor.
Nicht pauschal
Das Ergebnis ist keine allgemeine Diät, sondern eine individuelle Orientierung für die Auswahl von 70 Lebensmitteln.
Was Sie mit dem SALOMED-Test erhalten
Was SALOMED misst – und was daraus nicht direkt ablesbar ist
Gemessen werden Laborwerte
Das medizinische Labor bestimmt acht etablierte Blutwerte. Es testet nicht 70 einzelne Lebensmittel.
Eingeordnet wird das Gesamtmuster
Dr. Schimpf betrachtet die Werte innerhalb der SALOMED-Methode zusammen mit Provokationsphase und persönlichen Angaben.
Nicht festgestellt werden Krankheiten
SALOMED diagnostiziert weder Allergien noch Unverträglichkeiten, Stoffwechselkrankheiten oder andere Erkrankungen.
Welche acht Werte werden betrachtet?
Die Werte stammen aus der medizinischen Routinediagnostik. Ihre besondere Funktion innerhalb von SALOMED entsteht nicht durch einen einzelnen Wert, sondern durch die gemeinsame Betrachtung nach der vorausgegangenen Ernährungsphase.
Warum erfolgt die Blutabnahme nicht nüchtern?
Nüchternwerte zeigen ausgewählte Stoffwechselwerte unter standardisierten Bedingungen. SALOMED stellt eine andere Frage: Welches Gesamtbild zeigen die acht Laborwerte nach einer zweitägigen persönlichen Ernährungsphase mit bewusst reichhaltigeren Mahlzeiten?
Dafür essen Sie an den beiden Tagen vor der Blutabnahme Ihre gewohnten Lebensmittel und vergrößern Ihre üblichen Portionen um ungefähr 20 Prozent. Sie sollen Ihre Ernährung bewusst nicht umstellen, denn die persönliche Ernährungsweise bleibt Teil der Untersuchung. Auch am Morgen der Blutabnahme wird gefrühstückt.
Die Lebensmittel sind damit von Mensch zu Mensch unterschiedlich, der Ablauf bleibt jedoch gleich. SALOMED betrachtet keine Reaktion auf eine künstliche Einheitsmahlzeit, sondern das Muster der acht Laborwerte nach einer individuellen Ernährungsprovokation auf Grundlage der gewohnten Lebensmittelauswahl.
Da die Teilnehmer unterschiedliche Lebensmittel und Mahlzeiten essen, ist diese Ernährungsphase nicht standardisiert. Die Werte können deshalb nicht wie das Ergebnis eines kontrollierten Belastungstests interpretiert werden. Gerade die persönliche Lebensmittelauswahl ist jedoch Bestandteil des SALOMED-Konzepts.
Die Werte zeigen nicht unmittelbar, wie ein einzelnes Lebensmittel verstoffwechselt wird. Dr. Schimpf interpretiert das entstandene Muster innerhalb der von ihm entwickelten SALOMED-Methode und leitet daraus die persönliche Grün-Gelb-Rot-Einordnung von 70 Lebensmitteln ab.
Menschen mit Diabetes sollten vor der zweitägigen Ernährungsphase Rücksprache mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt halten.
Die drei Ebenen der SALOMED-Auswertung
Datengrundlage
Berücksichtigt werden die vorausgegangene Ernährungsprovokation, acht Laborwerte und die persönlichen Angaben.
Erfahrungsbasierte Einordnung
Dr. Schimpf vergleicht das gemeinsame Muster mit den Erfahrungswerten, die er bei der Entwicklung und Anwendung von SALOMED gesammelt hat.
Übertragung in den Alltag
Aus der persönlichen Einordnung entsteht die Grün-Gelb-Rot-Bewertung von 70 Lebensmitteln.
Wissenschaftlicher Kontext
Was die Forschung über nicht nüchterne Blutwerte zeigt
Nach einer Mahlzeit verändern sich verschiedene Stoffwechselwerte. Wie stark diese Veränderungen ausfallen und welche Bedeutung sie haben, hängt unter anderem von der Mahlzeit, dem Zeitpunkt der Messung und der individuellen Stoffwechsellage ab. Nicht nüchterne Blutwerte sind deshalb nicht grundsätzlich medizinisch bedeutungslos.
Blutfette verändern sich nach dem Essen
Die Untersuchung verglich nüchterne und nicht nüchterne Lipidwerte. Während sich einige Werte im Durchschnitt nur wenig veränderten, stiegen insbesondere die Triglyceride nach der Nahrungsaufnahme an.
Langsted et al. (2008), CirculationNicht nüchterne Lipidprofile sind medizinisch anerkannt
Ein europäisches Konsensuspapier kam zu dem Ergebnis, dass für die routinemäßige Bestimmung eines Lipidprofils in vielen Fällen keine vorherige Nüchternphase erforderlich ist.
Nordestgaard et al. (2016), European Heart JournalNicht nüchterne Triglyceride können Hinweise liefern
In einer großen prospektiven Untersuchung waren nicht nüchtern gemessene Triglyceride mit dem späteren kardiovaskulären Risiko verbunden.
Mora et al. (2008), CirculationWerte nach Mahlzeiten prägen die Glukosebelastung
Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes trugen sowohl nüchterne als auch postprandiale Blutzuckerwerte zur gesamten täglichen Glukosebelastung bei – je nach Stoffwechsellage in unterschiedlichem Verhältnis.
Monnier et al. (2003), Diabetes CareDiese Arbeiten untersuchten weder die zweitägige SALOMED-Provokationsphase noch die daraus abgeleitete Lebensmitteleinteilung. Sie zeigen, dass Stoffwechselwerte nach Nahrungsaufnahme medizinische Informationen enthalten können. Die konkrete Übertragung auf SALOMED beruht auf der von Dr. Schimpf entwickelten erfahrungsmedizinischen Methode. Aufgrund der individuellen, nicht standardisierten Ernährung vor der Blutabnahme lässt sich daraus kein wissenschaftlicher Nachweis einer Reaktion auf einzelne Lebensmittel ableiten.
Warum Dr. Schimpf die Auswertung persönlich vornimmt
SALOMED folgt keinem klinisch validierten Auswertungsalgorithmus. Die Laborwerte liefern die Datengrundlage, aber keine fertige Lebensmittelliste. Ihre Übertragung in die persönliche Grün-Gelb-Rot-Einordnung beruht auf der Methode und den Erfahrungswerten, die Dr. Schimpf über Jahrzehnte entwickelt und gesammelt hat.
Dr. Schimpf verfügt über die deutsche Approbation und das österreichische Jus practicandi, übt den ärztlichen Beruf heute jedoch nicht mehr aus. Er konzentriert sich auf die Leitung, Weiterentwicklung und persönliche Auswertung von SALOMED.
Wie läuft der SALOMED-Test ab?
Bestellen
Sie bestellen den Test und erhalten die persönlichen Unterlagen.
Ernährungsphase
Sie essen zwei Tage lang Ihre gewohnten Lebensmittel in ungefähr 20 Prozent größeren Portionen und frühstücken am Tag der Blutabnahme.
Blutabnahme
Ein frei gewähltes medizinisches Labor bestimmt die acht Werte.
Auswertung
Sie erhalten die persönliche Einordnung von 70 Lebensmitteln.
Was bedeuten Grün, Gelb und Rot?
Die Farben sind eine Orientierung für die Lebensmittelauswahl und keine medizinische Bewertung eines Lebensmittels.
Grün
Lebensmittel, die innerhalb der persönlichen SALOMED-Auswertung bevorzugt ausgewählt werden können.
Gelb
Lebensmittel, bei denen Zurückhaltung oder ein seltenerer Verzehr empfohlen wird.
Rot
Lebensmittel, die nach der persönlichen Auswertung zunächst gemieden werden sollten.
Häufige Fragen zum SALOMED-Test
Werden Lebensmittel im Blut getestet?
Nein. Das Labor bestimmt acht Blutwerte. Die Einordnung der 70 Lebensmittel entsteht erst innerhalb der SALOMED-Auswertung.
Erkennt SALOMED Allergien oder Unverträglichkeiten?
Nein. SALOMED ist kein Allergie- oder Unverträglichkeitstest und ersetzt keine entsprechende Diagnostik.
Warum erfolgt die Blutabnahme nicht nüchtern?
SALOMED betrachtet acht ausgewählte Laborwerte nach zwei Tagen bewusst reichhaltiger Ernährung. Da die Lebensmittelauswahl persönlich bleibt, handelt es sich nicht um einen standardisierten Belastungstest.
Wer wertet den Test aus?
Dr. med. Stephan Schimpf nimmt die SALOMED-Auswertung persönlich vor. Die Lebensmitteleinteilung wird nicht automatisch durch eine Software erzeugt.
Was enthält das Ergebnis?
Sie erhalten eine persönliche Grün-Gelb-Rot-Einordnung von 70 Lebensmitteln als Orientierung für Ihre Ernährung.
Was kostet die Auswertung?
Die persönliche SALOMED-Auswertung kostet 195 Euro. Die Kosten für Blutabnahme und Laboranalyse kommen hinzu.
Prüfen Sie Ablauf, Kosten und Grenzen in Ruhe
Die persönliche SALOMED-Auswertung kostet 195 Euro zuzüglich der Kosten des frei gewählten Labors. Informieren Sie sich vor der Bestellung über die Ernährungsphase, die acht Laborwerte und den vollständigen Ablauf.
Ablauf, Kosten und Bestellung