Die SALOMED-Methode: Blutwerte, ärztliche Erfahrung und praktische Ernährung
SALOMED ist eine erfahrungsmedizinisch entwickelte Methode zur individuellen Ernährungseinordnung. Sie verbindet acht objektiv bestimmte Laborwerte nach einer persönlichen zweitägigen Ernährungsphase mit individuellen Angaben und der jahrzehntelangen ernährungsmedizinischen Erfahrung von Dr. med. Stephan Schimpf. Die Methode ist nicht wissenschaftlich validiert und kein automatisierter Stoffwechseltest.

Was ist die SALOMED-Methode?
Die SALOMED-Methode ist ein ärztlich entwickeltes Ernährungskonzept. Im Mittelpunkt stehen acht herkömmliche Laborwerte, die persönliche Ernährungssituation und die individuelle Auswertung durch Dr. med. Stephan Schimpf auf Grundlage seiner früheren ärztlichen Erfahrung.
SALOMED behauptet nicht, durch eine wissenschaftlich bewiesene Formel die „perfekte Ernährung“ berechnen zu können. Die Methode versteht sich vielmehr als individuelle Einordnung: Welche Ernährung erscheint vor dem Hintergrund von Blutwerten, Gewicht, Alltag, Vorlieben und praktischer Umsetzbarkeit sinnvoll?
Der Kern von SALOMED ist nicht ein Algorithmus, sondern die Verbindung aus Blutwerten, ärztlicher Erfahrung und praktischer Ernährungskompetenz.
Die drei Säulen der SALOMED-Methode
1. Objektive Blutwerte
SALOMED nutzt herkömmliche Laborwerte als medizinische Ausgangsdaten. Diese Werte werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Ernährung, Gewicht, Alter, Geschlecht und persönlicher Situation eingeordnet.
2. Frühere ärztliche Erfahrung
Die Auswertung erfolgt nicht automatisch durch ein Computerprogramm. Sie beruht auf der ernährungsmedizinischen Erfahrung, die Dr. Schimpf während seiner früheren ärztlichen Tätigkeit und der langjährigen Anwendung von SALOMED gesammelt hat.
3. Praktische Ernährung
Entscheidend ist nicht nur, was theoretisch gesund wäre. Entscheidend ist, welche Lebensmittel, Rezepte und Einkaufsgewohnheiten ein Mensch im Alltag dauerhaft umsetzen kann.
Worauf SALOMED beruht – und wie die Methode einzuordnen ist
Die acht Laborwerte werden mit etablierten medizinischen Laborverfahren bestimmt. Die daraus entstehende Einordnung der 70 Lebensmittel ist jedoch keine unmittelbare Laborablesung, sondern Bestandteil des über viele Jahre entwickelten SALOMED-Erfahrungsmodells.
Die Methode als Ganzes ist nicht durch kontrollierte Studien validiert. SALOMED unterscheidet deshalb klar zwischen objektiv gemessenen Laborwerten, wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Ernährung und der erfahrungsmedizinischen Lebensmitteleinordnung.
Diese transparente Trennung macht den Anspruch der Methode nachvollziehbar: SALOMED gibt eine persönliche und konkrete Orientierung für den Alltag, stellt aber weder eine medizinische Diagnose noch einen wissenschaftlichen Nachweis der Reaktion auf einzelne Lebensmittel dar.
Warum Blutwerte allein keine Ernährungsempfehlung ergeben
Blutwerte liefern wichtige medizinische Informationen über verschiedene Stoffwechselbereiche. Sie beantworten jedoch allein nicht die entscheidende Frage: Welche Ernährung passt dauerhaft zu diesem Menschen?
Zwei Menschen können nahezu identische Laborwerte besitzen und trotzdem völlig unterschiedliche Ernährungsempfehlungen erhalten. Der Grund liegt darin, dass Ernährung nicht ausschließlich biochemisch bestimmt wird. Alltag, Essverhalten, Vorlieben, Kochgewohnheiten, Beruf und Motivation beeinflussen ebenso, ob eine Empfehlung langfristig umgesetzt werden kann.
Laborwerte
Sie bilden die objektive medizinische Grundlage der Auswertung und liefern wichtige Hinweise auf Stoffwechsel und Ernährung.
Persönliche Situation
Alter, Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und individuelle Zielsetzung verändern die Einordnung derselben Laborwerte erheblich.
Essverhalten
Blutwerte zeigen nicht, welche Gerichte jemand gerne isst, wie eingekauft wird oder welche Ernährungsgewohnheiten über viele Jahre entstanden sind.
Wie die Ernährungsempfehlungen entstehen
Die Empfehlungen von SALOMED entstehen nicht durch eine mathematische Formel oder einen Algorithmus. Sie entwickeln sich aus der persönlichen erfahrungsmedizinischen Gesamteinordnung aller verfügbaren Informationen.
Dabei werden Laborwerte ebenso berücksichtigt wie persönliche Angaben, Ernährungsgewohnheiten und praktische Erfahrungen aus vielen Jahren ernährungsmedizinischer Tätigkeit. Ziel ist keine theoretisch perfekte Ernährung, sondern eine Empfehlung, die sich im Alltag tatsächlich umsetzen lässt.
Blutwerte
Sie liefern objektive medizinische Hinweise und bilden den Ausgangspunkt jeder Auswertung.
Individuelle Angaben
Alter, Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und persönliche Ziele fließen in die Gesamteinordnung ein.
Ernährungsgewohnheiten
Lieblingsgerichte, Essrhythmus und bisherige Ernährungsformen helfen einzuschätzen, welche Veränderungen langfristig realistisch sind.
Persönliche Interpretation
Erst die Kombination aller Informationen führt zu einer individuellen Empfehlung. Zwei Menschen mit ähnlichen Laborwerten können deshalb unterschiedliche Ernährungsvorschläge erhalten.
Warum praktische Ernährungskenntnisse ein wesentlicher Bestandteil der Methode sind
Ernährung findet nicht im Labor statt, sondern beim Einkaufen, Kochen und Essen. Deshalb reicht medizinisches Wissen allein oft nicht aus. Entscheidend ist auch, welche Lebensmittel verfügbar sind, welche Gerichte Menschen tatsächlich mögen und welche Veränderungen sich dauerhaft in den Alltag integrieren lassen.
Über viele Jahrzehnte entstand dabei eine umfangreiche praktische Kenntnis von Lebensmitteln, Rezepten und dem Angebot des Lebensmittelhandels. Diese Erfahrung fließt in jede Empfehlung ein und unterscheidet SALOMED von rein algorithmischen Auswertungen.
Lebensmittel
Nicht jedes theoretisch geeignete Lebensmittel wird im Alltag akzeptiert oder regelmäßig gegessen.
Rezepte
Ernährungsempfehlungen müssen zu den Kochgewohnheiten und dem persönlichen Geschmack passen.
Lebensmittelhandel
Empfehlungen sollten sich mit Produkten umsetzen lassen, die tatsächlich erhältlich sind und dauerhaft gekauft werden können.
Was wissenschaftliche Studien leisten – und was nicht
Wissenschaftliche Studien liefern wichtige Erkenntnisse darüber, wie Stoffwechsel, Ernährung oder Medikamente grundsätzlich wirken. Sie beschreiben jedoch überwiegend Durchschnittswerte größerer Personengruppen.
Ob eine bestimmte Ernährungsweise für einen einzelnen Menschen langfristig funktioniert, hängt zusätzlich von vielen individuellen Faktoren ab. SALOMED überträgt diese allgemeinen Erkenntnisse deshalb nicht automatisch, sondern verbindet sie mit Erfahrung und praktischer Umsetzbarkeit. Diese persönliche Einordnung ersetzt wissenschaftliche Evidenz nicht.
Wissenschaft erklärt allgemeine Zusammenhänge. Die individuelle Ernährung beginnt dort, wo Menschen unterschiedlich leben, einkaufen, kochen und essen.
Die Bausteine der SALOMED-Methode im Detail
Die SALOMED-Methode besteht aus mehreren Bausteinen. Die folgenden Seiten erklären jeweils eine klar abgegrenzte Detailfrage – von der wissenschaftlichen Einordnung über die persönliche Ernährungsphase bis zur Entstehung der Empfehlungen.
Wissenschaft und ärztliche Erfahrung →
Was wissenschaftlich belegt ist, was auf ärztlicher Erfahrung beruht und warum beides bewusst getrennt werden sollte.
WeiterlesenWie entstehen die Empfehlungen? →
Von den Blutwerten über Ernährungsgewohnheiten bis zur individuellen ärztlichen Interpretation.
WeiterlesenWarum erfolgt der SALOMED-Test nicht nüchtern? →
Welche Rolle die persönliche zweitägige Ernährungsphase spielt und warum sie kein standardisierter Belastungstest ist.
WeiterlesenWas SALOMED nicht kann →
Eine offene Darstellung der Grenzen der Methode und realistischer Erwartungen.
WeiterlesenWarum unterschiedliche Empfehlungen? →
Warum zwei Menschen mit ähnlichen Blutwerten dennoch unterschiedliche Ernährungsempfehlungen erhalten können.
WeiterlesenIn welchem Labor kann ich den SALOMED-Test durchführen? →
Warum Sie jedes medizinische Labor wählen können, wie die Blutabnahme abläuft und weshalb kein spezielles SALOMED-Partnerlabor erforderlich ist.
Was SALOMED leisten kann – und was ausdrücklich nicht
SALOMED kann
acht Laborwerte, persönliche Angaben und Ernährungsgewohnheiten strukturiert zusammenführen und daraus praktische Empfehlungen für den Alltag ableiten.
SALOMED kann nicht
Krankheiten diagnostizieren, medizinische Therapien ersetzen oder garantieren, dass jede Empfehlung bei jedem Menschen zum gleichen Ergebnis führt.
SALOMED behauptet nicht
wissenschaftlich validiert zu sein, einzelne Lebensmittelreaktionen nachzuweisen oder die einzig richtige Ernährung berechnen zu können. Die Methode versteht sich als erfahrungsmedizinische Einordnung und nicht als naturwissenschaftlicher Beweis.

Warum ich mich bewusst gegen falsche Versprechen entschieden habe
Während meiner ärztlichen Tätigkeit habe ich gelernt, dass Ernährung weit komplexer ist als eine mathematische Formel. Blutwerte liefern wichtige Informationen, sie beantworten jedoch nicht automatisch die Frage, welche Ernährung für einen einzelnen Menschen langfristig funktioniert.
Deshalb entstand SALOMED nicht als wissenschaftliches Forschungsprojekt, sondern aus der täglichen Arbeit mit Menschen, die trotz zahlreicher Diäten keine dauerhafte Lösung fanden. Über viele Jahre entwickelte sich daraus eine Methode, die medizinische Laborwerte mit praktischer Ernährungsmedizin verbindet.
Mir ist wichtig, dies offen zu sagen: SALOMED ist keine wissenschaftlich validierte Methode. Sie ersetzt keine medizinische Diagnostik und erhebt keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Sie soll vielmehr helfen, Laborwerte, Ernährung und Alltag individuell einzuordnen und daraus realistische Empfehlungen abzuleiten.
Häufige Fragen zur SALOMED-Methode
Ist SALOMED wissenschaftlich bewiesen?
Nein. SALOMED ist keine wissenschaftlich validierte Methode. Die Empfehlungen beruhen auf acht objektiv bestimmten Laborwerten, der persönlichen Ernährungssituation und der früheren ärztlichen Erfahrung von Dr. Schimpf.
Warum verwendet SALOMED trotzdem Blutwerte?
Blutwerte liefern objektive medizinische Informationen über verschiedene Stoffwechselbereiche. Sie bilden die Grundlage der Auswertung, bestimmen die Ernährungsempfehlung jedoch nicht allein.
Warum können zwei Menschen unterschiedliche Empfehlungen erhalten?
Weil Laborwerte nur einen Teil der Gesamtsituation beschreiben. Ernährung, Vorlieben, Alltag, Körpergewicht, Alter und praktische Umsetzbarkeit unterscheiden sich von Mensch zu Mensch.
Wie gestaltet sich die Nachbetreuung bei SALOMED?
Nach der SALOMED-Auswertung steht Dr. Stephan Schimpf persönlich und ohne zeitliche Begrenzung per E-Mail für Fragen zur Verfügung. Diese Unterstützung soll die praktische Umsetzung der Empfehlungen im Alltag erleichtern.
Transparenz ist ein wichtiger Bestandteil der SALOMED-Methode.
Wir unterscheiden bewusst zwischen wissenschaftlicher Evidenz, ärztlicher Erfahrung und praktischer Ernährung. So können Sie selbst entscheiden, ob dieser Ansatz zu Ihren Erwartungen passt.
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