SALOMED • METHODE • TRANSPARENZ

Die SALOMED-Methode: Blutwerte, ärztliche Erfahrung und praktische Ernährung

SALOMED ist keine wissenschaftlich validierte Methode und kein automatisierter Stoffwechseltest. Die Empfehlungen entstehen aus der Verbindung objektiver Laborwerte, individueller Angaben und der jahrzehntelangen ernährungsmedizinischen Erfahrung von Dr. med. Stephan Schimpf.

Die SALOMED-Methode

Was ist die SALOMED-Methode?

Die SALOMED-Methode ist ein ärztlich entwickeltes Ernährungskonzept. Im Mittelpunkt stehen herkömmliche Laborwerte, die persönliche Ernährungssituation und die ärztliche Interpretation durch Dr. med. Stephan Schimpf.

SALOMED behauptet nicht, durch eine wissenschaftlich bewiesene Formel die „perfekte Ernährung“ berechnen zu können. Die Methode versteht sich vielmehr als individuelle Einordnung: Welche Ernährung erscheint vor dem Hintergrund von Blutwerten, Gewicht, Alltag, Vorlieben und praktischer Umsetzbarkeit sinnvoll?

Der Kern von SALOMED ist nicht ein Algorithmus, sondern die Verbindung aus Blutwerten, ärztlicher Erfahrung und praktischer Ernährungskompetenz.

Die drei Säulen der SALOMED-Methode

1. Objektive Blutwerte

SALOMED nutzt herkömmliche Laborwerte als medizinische Ausgangsdaten. Diese Werte werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Ernährung, Gewicht, Alter, Geschlecht und persönlicher Situation eingeordnet.

2. Ärztliche Erfahrung

Die Auswertung erfolgt nicht automatisch durch ein standardisiertes Computerprogramm. Sie beruht auf der ernährungsmedizinischen Erfahrung von Dr. med. Stephan Schimpf und seiner Fähigkeit, Laborwerte im Gesamtbild zu interpretieren.

3. Praktische Ernährung

Entscheidend ist nicht nur, was theoretisch gesund wäre. Entscheidend ist, welche Lebensmittel, Rezepte und Einkaufsgewohnheiten ein Mensch im Alltag dauerhaft umsetzen kann.

Warum SALOMED bewusst offen mit seinen Grenzen umgeht

Viele Anbieter im Bereich Ernährung, Stoffwechsel und Abnehmen erwecken den Eindruck, ihre Methode sei wissenschaftlich bewiesen oder könne auf Knopfdruck die individuell beste Ernährung berechnen. SALOMED geht einen anderen Weg.

Die Methode ist nicht durch Studien validiert. Es gibt keine wissenschaftliche Veröffentlichung, die zeigt, dass SALOMED anderen Verfahren überlegen ist. Genau deshalb wird auf dieser Seite klar unterschieden zwischen wissenschaftlicher Evidenz, ärztlicher Erfahrung und individueller Ernährungspraxis.

Diese Offenheit ist kein Nachteil. Sie schafft Klarheit darüber, was SALOMED leisten kann und was nicht.

Warum Blutwerte allein keine Ernährungsempfehlung ergeben

Blutwerte liefern wichtige medizinische Informationen. Sie zeigen beispielsweise Veränderungen des Zuckerstoffwechsels, des Fettstoffwechsels oder Hinweise auf bestimmte Ernährungsgewohnheiten. Dennoch beantworten Laborwerte allein nicht die entscheidende Frage: Welche Ernährung passt dauerhaft zu diesem Menschen?

Zwei Menschen können nahezu identische Laborwerte besitzen und trotzdem völlig unterschiedliche Ernährungsempfehlungen erhalten. Der Grund liegt darin, dass Ernährung nicht ausschließlich biochemisch bestimmt wird. Alltag, Essverhalten, Vorlieben, Kochgewohnheiten, Beruf und Motivation beeinflussen ebenso, ob eine Empfehlung langfristig umgesetzt werden kann.

Laborwerte

Sie bilden die objektive medizinische Grundlage der Auswertung und liefern wichtige Hinweise auf Stoffwechsel und Ernährung.

Persönliche Situation

Alter, Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und individuelle Zielsetzung verändern die Einordnung derselben Laborwerte erheblich.

Essverhalten

Blutwerte zeigen nicht, welche Gerichte jemand gerne isst, wie eingekauft wird oder welche Ernährungsgewohnheiten über viele Jahre entstanden sind.

Wie die Ernährungsempfehlungen entstehen

Die Empfehlungen von SALOMED entstehen nicht durch eine mathematische Formel oder einen Algorithmus. Sie entwickeln sich aus der ärztlichen Gesamteinordnung aller verfügbaren Informationen.

Dabei werden Laborwerte ebenso berücksichtigt wie persönliche Angaben, Ernährungsgewohnheiten und praktische Erfahrungen aus vielen Jahren ernährungsmedizinischer Tätigkeit. Ziel ist keine theoretisch perfekte Ernährung, sondern eine Empfehlung, die sich im Alltag tatsächlich umsetzen lässt.

Blutwerte

Sie liefern objektive medizinische Hinweise und bilden den Ausgangspunkt jeder Auswertung.

Individuelle Angaben

Alter, Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und persönliche Ziele fließen in die Gesamteinordnung ein.

Ernährungsgewohnheiten

Lieblingsgerichte, Essrhythmus und bisherige Ernährungsformen helfen einzuschätzen, welche Veränderungen langfristig realistisch sind.

Ärztliche Interpretation

Erst die Kombination aller Informationen führt zu einer individuellen Empfehlung. Zwei Menschen mit ähnlichen Laborwerten können deshalb unterschiedliche Ernährungsvorschläge erhalten.

Warum praktische Ernährungskenntnisse ein wesentlicher Bestandteil der Methode sind

Ernährung findet nicht im Labor statt, sondern beim Einkaufen, Kochen und Essen. Deshalb reicht medizinisches Wissen allein oft nicht aus. Entscheidend ist auch, welche Lebensmittel verfügbar sind, welche Gerichte Menschen tatsächlich mögen und welche Veränderungen sich dauerhaft in den Alltag integrieren lassen.

Über viele Jahrzehnte entstand dabei eine umfangreiche praktische Kenntnis von Lebensmitteln, Rezepten und dem Angebot des Lebensmittelhandels. Diese Erfahrung fließt in jede Empfehlung ein und unterscheidet SALOMED von rein algorithmischen Auswertungen.

Lebensmittel

Nicht jedes theoretisch geeignete Lebensmittel wird im Alltag akzeptiert oder regelmäßig gegessen.

Rezepte

Ernährungsempfehlungen müssen zu den Kochgewohnheiten und dem persönlichen Geschmack passen.

Lebensmittelhandel

Empfehlungen sollten sich mit Produkten umsetzen lassen, die tatsächlich erhältlich sind und dauerhaft gekauft werden können.

Was wissenschaftliche Studien leisten – und was nicht

Wissenschaftliche Studien liefern wichtige Erkenntnisse darüber, wie Stoffwechsel, Ernährung oder Medikamente grundsätzlich wirken. Sie beschreiben jedoch überwiegend Durchschnittswerte größerer Personengruppen.

Ob eine bestimmte Ernährungsweise für einen einzelnen Menschen langfristig funktioniert, hängt zusätzlich von vielen individuellen Faktoren ab. Genau an dieser Stelle beginnt die ärztliche Interpretation. Sie ersetzt wissenschaftliche Evidenz nicht, sondern ergänzt sie durch Erfahrung und praktische Umsetzbarkeit.

Wissenschaft erklärt allgemeine Zusammenhänge. Die individuelle Ernährung beginnt dort, wo Menschen unterschiedlich leben, einkaufen, kochen und essen.

Vier weiterführende Seiten zur SALOMED-Methode

Die SALOMED-Methode besteht nicht aus einer einzelnen Idee, sondern aus mehreren Bausteinen. Deshalb finden Sie hier vier weiterführende Seiten, die einzelne Aspekte ausführlicher erläutern und bewusst transparent mit den Möglichkeiten und Grenzen der Methode umgehen.

Was SALOMED leisten kann – und was ausdrücklich nicht

SALOMED kann

Laborwerte im Zusammenhang mit Ernährung interpretieren, individuelle Ernährungsgewohnheiten berücksichtigen und daraus praktische Empfehlungen für den Alltag ableiten.

SALOMED kann nicht

Krankheiten diagnostizieren, medizinische Therapien ersetzen oder garantieren, dass jede Empfehlung bei jedem Menschen zum gleichen Ergebnis führt.

SALOMED behauptet nicht

wissenschaftlich validiert zu sein oder die einzig richtige Ernährung berechnen zu können. Die Methode versteht sich als ärztliche Einordnung und nicht als naturwissenschaftlicher Beweis.

Dr. med. Stephan Schimpf
Persönliche Anmerkung von Dr. med. Stephan Schimpf

Warum ich mich bewusst gegen falsche Versprechen entschieden habe

Während meiner ärztlichen Tätigkeit habe ich gelernt, dass Ernährung weit komplexer ist als eine mathematische Formel. Blutwerte liefern wichtige Informationen, sie beantworten jedoch nicht automatisch die Frage, welche Ernährung für einen einzelnen Menschen langfristig funktioniert.

Deshalb entstand SALOMED nicht als wissenschaftliches Forschungsprojekt, sondern aus der täglichen Arbeit mit Menschen, die trotz zahlreicher Diäten keine dauerhafte Lösung fanden. Über viele Jahre entwickelte sich daraus eine Methode, die medizinische Laborwerte mit praktischer Ernährungsmedizin verbindet.

Mir ist wichtig, dies offen zu sagen: SALOMED ist keine wissenschaftlich validierte Methode. Sie ersetzt keine medizinische Diagnostik und erhebt keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Sie soll vielmehr helfen, Laborwerte, Ernährung und Alltag individuell einzuordnen und daraus realistische Empfehlungen abzuleiten.

Häufige Fragen zur SALOMED-Methode

Ist SALOMED wissenschaftlich bewiesen?

Nein. SALOMED ist keine wissenschaftlich validierte Methode. Die Empfehlungen beruhen auf objektiven Laborwerten, individueller Ernährungsanalyse und jahrzehntelanger ärztlicher Erfahrung.

Warum verwendet SALOMED trotzdem Blutwerte?

Blutwerte liefern objektive medizinische Informationen über Stoffwechsel und Ernährung. Sie bilden die Grundlage der Auswertung, bestimmen die Ernährungsempfehlung jedoch nicht allein.

Warum können zwei Menschen unterschiedliche Empfehlungen erhalten?

Weil Laborwerte nur einen Teil der Gesamtsituation beschreiben. Ernährung, Vorlieben, Alltag, Körpergewicht, Alter und praktische Umsetzbarkeit unterscheiden sich von Mensch zu Mensch.

Worin unterscheidet sich SALOMED von einem Algorithmus?

Die Empfehlungen entstehen nicht automatisch durch eine Software, sondern durch die ärztliche Interpretation aller verfügbaren Informationen. Dadurch können individuelle Besonderheiten berücksichtigt werden, die sich nicht allein aus Laborwerten ableiten lassen.

Transparenz ist ein wichtiger Bestandteil der SALOMED-Methode.

Wir unterscheiden bewusst zwischen wissenschaftlicher Evidenz, ärztlicher Erfahrung und praktischer Ernährung. So können Sie selbst entscheiden, ob dieser Ansatz zu Ihren Erwartungen passt.

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