Ernährung bei Blähungen – endlich verstehen, was hilft
Ein aufgeblähter Bauch, Druckgefühl, Darmgeräusche – Blähungen sind unangenehm und oft tabu. Ernährung bei Blähungen ist einer der wichtigsten Hebel, um Ihren Verdauungstrakt zu beruhigen – allerdings nicht mit pauschalen Tipps, sondern mit einem Ansatz, der zu Ihrem Stoffwechsel passt.
Ernährung bei Blähungen heißt: Auslöser erkennen, Darmflora stabilisieren und das Gasaufkommen im Darm verringern.
Blähungen – was im Körper eigentlich passiert
Gase im Darm entstehen bei jedem Menschen – durch Verdauung, bakterielle Fermentation und unvollständig verwertete Nahrungsbestandteile. [1]
Die häufigsten Ursachen – was wirklich hinter Blähungen steckt
Hinter einem Blähbauch steckt selten „einmal falsch gegessen“, sondern meist ein länger bestehendes Ungleichgewicht. [2]
1. Versteckte Unverträglichkeiten
Viele Menschen vertragen bestimmte Zuckerarten, Eiweiße oder Ballaststoffe nicht optimal.
2. Ungleichgewicht der Darmflora
Antibiotika, Zucker, Fertigprodukte – all das stört das Gleichgewicht der Bakterien.
3. Stress und Anspannung
Stress verlangsamt die Darmbewegung – Luft staut sich.
4. Candida-Überwucherung
Candida albicans kann Blähungen, Heißhunger und Müdigkeit auslösen. [3]
| Häufige Ursachen von Blähungen | Geschätzter Anteil* |
|---|---|
| Nahrungsmittelunverträglichkeiten | ca. 38 % |
| Ungleichgewicht der Darmflora | ca. 30 % |
| Stress & emotionale Faktoren | ca. 20 % |
| Candida-Überwucherung im Darm | ca. 12 % |
*Einschätzung basierend auf klinischer Erfahrung und gängiger Fachliteratur.
Warum Ernährung bei Blähungen nicht für alle gleich aussieht
Jeder Bauch reagiert anders – Darmflora, Enzyme, Stress und Hormone spielen zusammen. [4]
Individuelle Ernährung bei Blähungen – mit Klarheit statt Trial-and-Error
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Nährstoffe & Mechanismen im Überblick
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Wissenschaft & Quellen
[1] Layer P, Andresen V. Funktionelle Darmbeschwerden – Pathophysiologie und klinische Aspekte. Internist. 2014;55:1173–1183.
[2] Staudacher HM, Whelan K. Low-FODMAP-Diät Mechanismen. Gut. 2017;66(8):1517–1527.
[3] Kennedy PJ et al. Microbiom–Darm–Gehirn-Achse. World J Gastroenterol. 2014;20(39):14105–14125.
[4] Simrén M et al. Darmmikrobiota bei funktionellen Störungen. Gut. 2013;62(1):159–176.
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