Inneres Bauchfett – wenn Fett im Bauchraum gespeichert wird
Viszerales Fett ist von außen nicht immer sichtbar – wirkt jedoch metabolisch stärker als oberflächliche Fettdepots.

Was viszerales Fett biologisch von äußerem Fett unterscheidet
Viszerales Fett liegt tief im Bauchraum und umgibt Organe wie Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse. Anders als subkutanes Fettgewebe ist es stärker durchblutet und hormonell aktiver.
Inneres Bauchfett liegt nicht nur unter der Haut, sondern zwischen den Organen und steht in engem Zusammenhang mit der Regulation von Energie und Hormonen. Veränderungen in diesem Bereich zeigen häufig, dass der Körper Energie anders verarbeitet als erwartet. Die grundlegenden Zusammenhänge werden im Bereich Stoffwechsel & Blutwerte verständlich eingeordnet.
Es produziert Botenstoffe, die Einfluss auf Insulinsensitivität, Entzündungsprozesse und Lipidstoffwechsel nehmen können. Deshalb gilt viszerales Fett nicht nur als ästhetisches Thema, sondern als Struktur, die den Stoffwechsel massiv schädigen kann.
Besonders relevant ist dabei die Wirkung von Insulin. Reagieren Zellen weniger empfindlich auf dieses Signal, wird gespeicherte Energie schlechter freigesetzt. Dieser Mechanismus wird als Insulinresistenz beschrieben. Betroffene erleben häufig parallel einen längeren Gewichtsstillstand, obwohl sie ihre Ernährung angepasst haben.
Dabei ist wichtig: nicht jedes innere Fett ist automatisch problematisch. Entscheidend ist das Verhältnis, die individuelle Reaktionslage und die gesamte Stoffwechselregulation.
Warum sich inneres Bauchfett nicht allein über Kalorien steuern lässt
Die Bildung viszeraler Depots hängt nicht ausschließlich von der Energiemenge ab. Schlafqualität, Stressbelastung, Ernährungszusammensetzung und individuelle Stoffwechselreaktionen spielen eine Rolle.
Manche Menschen entwickeln bei vergleichbarem Gewicht deutlich höhere innere Fettanteile als andere. Deshalb kann ein normales Körpergewicht viszerale Speicherung nicht sicher ausschließen.
Inneres Bauchfett beeinflusst nicht nur die Fettverteilung, sondern häufig auch das allgemeine Wohlbefinden. Viele Betroffene berichten über morgendliche Müdigkeit oder eingeschränkte Belastbarkeit im Alltag, häufig wahrgenommen als müde trotz Schlaf. Deshalb reicht eine allgemeine Diät meist nicht aus. Ein entsprechender Ansatz wird im Konzept Abnehmen ohne Verzicht berücksichtigt und im Bereich Problemzonen verstehen eingeordnet.
Ein differenzierter Blick auf metabolische Marker ermöglicht hier eine individuellere Einschätzung – jenseits pauschaler Diätmodelle. Und genau hier setzt der SALOMED-Test an. Hier finden Sie weitere Informationen zum Ablauf und den Kosten.
Warum Problemzonen oft hartnäckig bleiben – selbst wenn Sie abnehmen
Fettverteilung verstehen statt bekämpfen
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