Fragen zum SALOMED-Ergebnis

Sie haben Ihren SALOMED-Test bereits durchgeführt und möchten wissen, wie Sie Ihr Ergebnis im Alltag richtig umsetzen? Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die nach der Auswertung besonders häufig entstehen.

Das SALOMED-Ergebnis ist bewusst kein starrer Wochenplan. Es soll Ihnen zeigen, welche Lebensmittel Sie bevorzugen, welche Sie nur gelegentlich verwenden und welche Sie zunächst deutlich reduzieren sollten.

Entscheidend ist, dass Sie die Grundlogik Ihres Ergebnisses verstehen. Je besser Sie lernen, Lebensmittel und fertige Produkte richtig einzuordnen, desto einfacher wird die Umsetzung im Alltag.

Das Wichtigste zuerst

Orientieren Sie sich möglichst konsequent an der Dreiteilung Ihres persönlichen SALOMED-Ergebnisses.

Die günstig bewerteten Lebensmittel sollten die Basis Ihrer Ernährung bilden. Lebensmittel aus dem mittleren Bereich werden bewusst und abwechslungsreich eingesetzt. Ungünstig bewertete Lebensmittel sollten insbesondere in der ersten Phase deutlich reduziert werden.

Nicht jedes Lebensmittel kann getestet werden. Deshalb benötigen Sie zusätzlich einige einfache Regeln für Produkte, die nicht ausdrücklich auf Ihrem Ergebnis stehen.

Ihr Testergebnis ist kein Speiseplan – sondern eine persönliche Orientierung für Ihre tägliche Ernährung.

1. Wie verhalte ich mich mit nicht getesteten Lebensmitteln?

Nicht getestete Lebensmittel ordnen Sie grundsätzlich der Gruppe „selten“ zu.

Dazu können beispielsweise Mango, Kiwi, Papaya, Mangold, Fenchel, Kohlsprossen, Wildfleisch, Schafs- und Ziegenmilchprodukte oder Öle gehören, die in Ihrem persönlichen Ergebnis nicht ausdrücklich angeführt sind.

Als praktische Orientierung empfehlen wir, solche Lebensmittel zunächst höchstens etwa zweimal pro Woche zu konsumieren.

Der Grund dafür ist einfach: Wenn ein Lebensmittel nicht getestet wurde, kennen wir seine individuelle Einordnung nicht. Es wäre deshalb ebenso wenig sinnvoll, es automatisch zu verbieten, wie es uneingeschränkt zu empfehlen.

Nicht getestet bedeutet weder „schlecht“ noch „frei verfügbar“ – sondern zunächst: bewusst und gelegentlich verwenden.

2. Wie steht es mit Salaten, Gewürzen und Kräutertees?

Blattsalate, Küchenkräuter und übliche Gewürze müssen im Rahmen des SALOMED-Ergebnisses grundsätzlich nicht eingeschränkt werden.

Sie können damit Ihre Mahlzeiten abwechslungsreicher gestalten und gerade zu Beginn einer Ernährungsumstellung verhindern, dass das Essen eintönig wird.

Bei Kräutertees empfehlen wir möglichst viel Abwechslung. Trinken Sie nicht über Wochen ausschließlich dieselbe Sorte, sondern wechseln Sie regelmäßig.

Ungesüßte Kräutertees können zur täglichen Flüssigkeitszufuhr beitragen. Zucker, Honig, Sirupe oder Süßstoffe sollten jedoch nicht automatisch zugesetzt werden.

3. Mein Ergebnis erlaubt nur wenig oder gar kein Brot. Was soll ich tun?

Versuchen Sie nicht, das fehlende Brot einfach durch andere Backwaren zu ersetzen.

Für viele Menschen ist Brot zu einem festen Bestandteil fast jeder Mahlzeit geworden. Hinzu kommen häufig Nudeln, Pizza, Gebäck, Kuchen oder andere stärkehaltige Produkte.

Wenn Ihr Ergebnis Brot oder die dafür verwendeten Getreidearten deutlich einschränkt, verstehen Sie dies zunächst als Gelegenheit, Ihre bisherigen Gewohnheiten zu verändern.

Eine Mahlzeit muss nicht aus Brot bestehen, um satt zu machen. Gemüse, Salate, Obst, geeignete Milchprodukte, Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und andere für Sie günstig bewertete Lebensmittel können entsprechend Ihrem persönlichen Ergebnis stärker in den Mittelpunkt rücken.

Besonders stark verarbeitete Backwaren, Snacks, Fast Food und vergleichbare Fertigprodukte sollten grundsätzlich nicht zur täglichen Ernährungsbasis gehören.

Versuchen Sie nicht, Brot um jeden Preis zu ersetzen. Stellen Sie Ihre Mahlzeiten neu zusammen.

4. Welches Brot kann ich stattdessen essen?

Orientieren Sie sich an den Getreidearten, die in Ihrem persönlichen Ergebnis günstiger bewertet wurden.

Entscheidend ist jedoch nicht der Name auf der Verpackung, sondern die tatsächliche Zusammensetzung. Ein Brot kann als Roggenbrot, Dinkelbrot oder Mehrkornbrot bezeichnet werden und trotzdem einen erheblichen Anteil Weizen enthalten.

Lesen Sie deshalb besonders zu Beginn die Zutatenliste sorgfältig. Achten Sie darauf, welche Getreidearten tatsächlich verarbeitet wurden und in welcher Reihenfolge sie angegeben sind.

Ein Brot ist außerdem kein einheitliches Lebensmittel. Je nach Rezeptur können Mehl, Hefe, Zucker, Saaten, Fette und weitere Zutaten enthalten sein, die für Ihre persönliche Einordnung relevant sind.

Beim Brot entscheidet nicht der Produktname – sondern die Zutatenliste.

5. Wenn Weizen ungünstig ist: Darf ich Dinkel essen?

Dinkel ist keine automatische Alternative zu Weizen.

Dinkel und Weizen sind eng miteinander verwandt. Deshalb sollte ein ungünstiges Weizenergebnis nicht einfach dadurch umgangen werden, dass sämtliche bisherigen Weizenprodukte durch Dinkelprodukte ersetzt werden.

Entscheidend ist immer Ihr persönliches Testergebnis. Wurde Dinkel separat günstig bewertet, kann er entsprechend dieser Bewertung eingesetzt werden. Wurde er nicht getestet, behandeln Sie ihn zunächst wie ein nicht getestetes Lebensmittel und verwenden ihn nur gelegentlich.

Besonders wichtig ist auch hier die Zutatenliste: Viele Dinkelbrote enthalten zusätzlich Weizenmehl oder andere Getreidebestandteile.

6. Darf ich Vollkornbrot essen, wenn Weizen ungünstig ist?

Nicht automatisch.

„Vollkorn“ beschreibt, welcher Anteil des Getreidekorns verarbeitet wurde. Es sagt jedoch nichts darüber aus, welche Getreideart verwendet wurde.

Weizenvollkornbrot bleibt ein Weizenprodukt. Wenn Weizen in Ihrem persönlichen Ergebnis ungünstig bewertet wurde, wird es durch die Vollkornverarbeitung nicht zu einem anderen Lebensmittel.

Dasselbe Prinzip gilt für Nudeln, Knäckebrot, Gebäck oder andere Produkte: Entscheidend ist immer die zugrunde liegende Getreideart.

7. Ist glutenfreies Brot eine gute Alternative?

Glutenfrei bedeutet nicht automatisch SALOMED-gerecht.

Glutenfreie Produkte können aus Mais, Reis, Kartoffelstärke oder anderen Zutaten hergestellt werden. Zusätzlich enthalten industriell hergestellte glutenfreie Backwaren häufig weitere Stärkequellen, Fette, Zucker oder Zusatzstoffe.

Die Aufschrift „glutenfrei“ sagt deshalb nichts darüber aus, ob ein Produkt zu Ihrem individuellen Testergebnis passt.

Auch hier gilt: Prüfen Sie die Zutaten und orientieren Sie sich an Ihrem persönlichen Ergebnis, nicht an Werbeaussagen auf der Verpackung.

8. Was ist mit Sauerteigbrot?

Die Sauerteigführung verändert die Verarbeitung des Getreides, aber nicht die grundlegende Zuordnung der verwendeten Getreideart.

Ein Weizensauerteigbrot bleibt ein Produkt auf Weizenbasis. Ein Roggensauerteigbrot bleibt ein Produkt auf Roggenbasis.

Wenn eine Getreideart in Ihrem Ergebnis ungünstig bewertet wurde, wird sie durch die Verarbeitung als Sauerteig nicht automatisch günstig.

Bei Mischbroten sollten Sie außerdem genau prüfen, welche Mehle tatsächlich enthalten sind.

9. Welche Alternativen gibt es besonders beim Frühstück?

Es gibt keine vorgeschriebene SALOMED-Frühstücksliste.

Das ist beabsichtigt. Sie sollen aus Ihrem Testergebnis selbst lernen, welche Lebensmittel für Sie geeignet sind und wie Sie daraus Mahlzeiten zusammenstellen, die zu Ihrem Alltag passen.

Eine Ausnahme hat sich über viele Jahre als praktische Frühstücksmöglichkeit bewährt: die SALOMED-Frühstückscreme.

SALOMED-Frühstückscreme für 2 Personen

Zutaten:
250 g Magertopfen beziehungsweise Magerquark
125 g Naturjoghurt
1 Banane
200 g frisches Obst nach Wahl
2 Esslöffel Nüsse nach Wahl

Zubereitung:
Magertopfen, Naturjoghurt beziehungsweise Kefir, Banane und Obst in einen Mixer geben und so lange mixen, bis eine gleichmäßige Creme entsteht. Anschließend die Nüsse hinzufügen.

Wichtig: Enthält Ihr persönliches SALOMED-Ergebnis bei einzelnen Zutaten eine ungünstige Bewertung, orientieren Sie sich selbstverständlich an Ihrem individuellen Ergebnis und wählen Sie eine passende Alternative.

Das eigentliche Ziel bleibt jedoch, dass Sie nicht dauerhaft von Rezeptvorgaben abhängig sind. Je besser Sie Ihr Ergebnis verstehen, desto selbstverständlicher wird die Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten.

SALOMED soll Ihnen nicht vorschreiben, was Sie morgen früh essen – sondern Ihnen helfen, selbst die richtige Wahl zu treffen.

10. Was ist der Unterschied zwischen Kuhmilch und Kuhmilchkäse?

Milch und Käse werden im SALOMED-Test bewusst getrennt betrachtet.

Kuhmilch enthält natürlicherweise Wasser, Milchzucker, Eiweiß und Fett. Bei der Käseherstellung verändert sich die Zusammensetzung deutlich: Wasser und ein Teil der Milchbestandteile werden entfernt beziehungsweise verändert, während Eiweiß und Fett je nach Käsesorte wesentlich konzentrierter vorliegen können.

Hinzu kommt die Fermentation und Reifung. Käse ist deshalb ernährungsphysiologisch nicht einfach „Milch in fester Form“.

Aus diesem Grund kann das Testergebnis für Kuhmilch und Kuhmilchkäse unterschiedlich ausfallen. Orientieren Sie sich jeweils an der separaten Bewertung in Ihrem persönlichen Ergebnis.

11. Bezieht sich mein Ergebnis nur auf das getestete Lebensmittel selbst?

Nein. Die Bewertung bezieht sich auch auf Lebensmittel und Gerichte, die aus dem getesteten Produkt hergestellt werden.

Wenn beispielsweise Weizen in Ihrem Ergebnis ungünstig bewertet wurde, betrifft dies nicht nur Weizenmehl als solches. Sie müssen auch an Brot, Nudeln, Pizza, Kuchen, Gebäck und andere Produkte denken, die Weizen enthalten.

Dasselbe gilt für Zucker, Hefe und andere getestete Lebensmittel. Gerade bei industriell hergestellten Produkten befinden sich diese Zutaten häufig dort, wo man sie auf den ersten Blick nicht vermutet.

Gewöhnen Sie sich deshalb an eine einfache Frage:

Woraus wurde dieses Lebensmittel eigentlich hergestellt?

Diese Frage ist für die praktische Umsetzung Ihres Ergebnisses oft wichtiger als der Produktname auf der Vorderseite einer Verpackung.

12. Muss ich wirklich die Zutatenlisten lesen?

Ja – besonders am Anfang ist das sehr sinnvoll.

Brot, Müslis, Aufstriche, Saucen, Fertiggerichte, Wurstwaren, Snacks und zahlreiche andere verarbeitete Produkte können Zutaten enthalten, die aus dem Produktnamen nicht unmittelbar hervorgehen.

Ein vermeintliches Roggenbrot kann beispielsweise zusätzlich Weizen enthalten. Ein herzhaftes Fertigprodukt kann zugesetzten Zucker enthalten. Und Produkte, die gesund oder natürlich beworben werden, können trotzdem stark verarbeitet sein.

Sie müssen daraus keine Wissenschaft machen. Nach einiger Zeit kennen Sie die Produkte, die Sie regelmäßig kaufen, und das Lesen der Zutatenlisten wird selbstverständlich.

Schauen Sie weniger auf die Werbung vorne – und häufiger auf die Zutaten hinten.

13. Wenn Zucker ungünstig bewertet wurde: Was bedeutet das im Alltag?

Dann geht es nicht nur um den Zucker, den Sie selbst in Kaffee oder Tee geben.

Zugesetzter Zucker findet sich in Süßigkeiten, Kuchen, Keksen und Eis, aber auch in zahlreichen Getränken, Frühstücksprodukten, Fertigsaucen, Ketchup, Aufstrichen und stark verarbeiteten Lebensmitteln.

Gerade flüssiger Zucker ist leicht zu übersehen. Limonaden, gesüßte Eistees, Energy-Drinks und andere zuckerhaltige Getränke liefern erhebliche Zuckermengen, ohne eine entsprechende Sättigung zu erzeugen.

Wenn Zucker bei Ihnen ungünstig bewertet wurde, sollten Sie deshalb nicht nur die offensichtlichen Süßigkeiten reduzieren, sondern auch auf versteckte Zuckerquellen achten.

14. Darf ich Zucker einfach durch Süßstoffe oder Stevia ersetzen?

Nein. SALOMED empfiehlt Süßstoffe grundsätzlich nicht als dauerhaften Ersatz für Zucker.

Das gilt sowohl für synthetische Süßstoffe als auch für Süßungsmittel pflanzlichen Ursprungs wie Stevia. Entscheidend ist für uns nicht, ob ein Stoff als „natürlich“ oder „künstlich“ vermarktet wird.

Das eigentliche Ziel einer Ernährungsumstellung sollte darin bestehen, sich schrittweise an weniger Süße zu gewöhnen – und nicht einen sehr süßen Geschmack dauerhaft durch einen anderen Stoff aufrechtzuerhalten.

Auch sogenannte Light- und Zero-Produkte betrachten wir deshalb kritisch. Sie können zwar Zucker und Kalorien einsparen, lösen aber das grundsätzliche Problem einer stark auf Süße ausgerichteten Ernährung nicht.

Die wissenschaftliche Bewertung einzelner zugelassener Süßstoffe und die SALOMED-Empfehlung sind dabei zwei unterschiedliche Fragen. SALOMED behauptet nicht, dass zugelassene Süßstoffe in üblichen Mengen grundsätzlich giftig seien. Wir empfehlen sie dennoch nicht als Bestandteil der täglichen Ernährung.

Unser Ziel ist nicht: Zucker durch Süßstoff ersetzen. Unser Ziel ist: wieder weniger Süße brauchen.

15. Was ist mit Fast Food, Fertiggerichten und stark verarbeiteten Lebensmitteln?

Sie sollten die Ausnahme bleiben – unabhängig davon, welche Einzelzutaten in Ihrem SALOMED-Ergebnis günstig bewertet wurden.

Pizza, Burger, Chips, Süßwaren, viele Fertiggerichte, industrielles Gebäck und ähnliche Produkte kombinieren häufig stark raffinierte Kohlenhydrate, Fett, Salz oder Zucker in einer Form, die es sehr leicht macht, mehr Energie aufzunehmen als benötigt wird.

Hinzu kommt ein praktisches Problem: Je stärker ein Produkt verarbeitet ist, desto schwieriger wird es, Ihr persönliches Testergebnis sauber umzusetzen. Ein Gericht kann mehrere für Sie ungünstig bewertete Zutaten gleichzeitig enthalten.

SALOMED empfiehlt deshalb eine klare Grundregel: Je häufiger Sie Lebensmittel essen, die Sie selbst noch als solche erkennen können, desto einfacher wird die Umsetzung Ihres Ergebnisses.

Das bedeutet nicht, dass Sie nie wieder eine Pizza oder einen Burger essen dürfen. Aber Junk Food sollte eine bewusste Ausnahme sein und nicht zu einer regelmäßigen Ernährungsgewohnheit werden.

Ein einzelner Ausnahmetag entscheidet wenig. Die tägliche Gewohnheit entscheidet sehr viel.

16. Wo ist mein genauer Diätplan?

Es gibt bewusst keinen klassischen SALOMED-Diätplan nach dem Schema „Montag morgens, Montag mittags, Montag abends“.

Ein solcher Plan würde Ihnen kurzfristig Entscheidungen abnehmen, Ihnen aber nicht beibringen, Ihre Ernährung langfristig selbst zu gestalten.

Der SALOMED-Test verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Ihr persönliches Ergebnis ordnet die getesteten Lebensmittel in drei Gruppen ein. Innerhalb dieser Struktur entscheiden Sie selbst, was Sie essen, wie Sie Ihre Mahlzeiten kombinieren und wie Sie die Empfehlungen in Ihren Alltag integrieren.

Das verlangt am Anfang etwas mehr Mitarbeit. Genau darin liegt aber der Sinn: Sie sollen nicht für einige Wochen einer Diät folgen, sondern lernen, Ihre Ernährung dauerhaft selbst zu steuern.

SALOMED gibt Ihnen keine fertige Woche vor. Es gibt Ihnen ein System, mit dem Sie Ihre Ernährung selbst gestalten können.

17. Hat der SALOMED-Test etwas mit Allergien oder Unverträglichkeiten zu tun?

Nein. Der SALOMED-Test ist kein Allergietest und diagnostiziert keine Nahrungsmittelallergien oder medizinisch definierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Eine ungünstige Bewertung eines Lebensmittels im SALOMED-Ergebnis bedeutet deshalb nicht, dass Sie gegen dieses Lebensmittel allergisch sind.

Bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie oder eine bestimmte Unverträglichkeit ist eine eigenständige medizinische Diagnostik erforderlich. Je nach Fragestellung können dabei beispielsweise Anamnese, spezifische IgE-Untersuchungen, Hauttests, Atemtests oder kontrollierte Provokationen eingesetzt werden.

Bitte verwenden Sie Ihr SALOMED-Ergebnis daher nicht, um eine Allergie zu diagnostizieren oder eine bereits bestehende allergologische Diagnose zu ersetzen.

SALOMED bewertet Ernährung und Stoffwechsel – nicht Allergien.

18. Ist der SALOMED-Test eine Diät?

Nein. SALOMED ist nicht als kurzfristige Diät gedacht.

Das Ergebnis soll Ihnen helfen, ein neues Ernährungsbewusstsein zu entwickeln und Ihre persönlichen Lebensmittelentscheidungen langfristig zu verändern.

Zu Beginn kann eine konsequentere Umsetzung sinnvoll sein, insbesondere wenn Sie ein konkretes Ziel verfolgen. Mit zunehmender Erfahrung sollte daraus jedoch keine starre Verbotsliste entstehen.

Langfristig geht es um mehr Eigenständigkeit: Sie kennen Ihre günstigen Lebensmittel, können Ausnahmen bewusst einsetzen und müssen nicht mehr jede Mahlzeit nach einem vorgegebenen Plan gestalten.

Nicht einige Wochen möglichst perfekt essen – sondern über Jahre bewusster entscheiden.

19. Was ist ein Entlastungstag?

Ein Entlastungstag ist ein bewusst einfacher Ernährungstag, an dem Sie die Auswahl Ihrer Lebensmittel stärker als sonst einschränken.

Früher wurden dafür häufig reine Reis- oder Obsttage empfohlen. Solche sehr einseitigen Konzepte haben sich in der Praxis jedoch oft als schwer durchzuhalten erwiesen.

Bei SALOMED gehen wir deshalb einen anderen Weg: Der Entlastungstag orientiert sich an Ihrem persönlichen Testergebnis. Dadurch bleibt auch dieser Tag individuell und Sie müssen nicht auf ein für alle Menschen identisches Schema zurückgreifen.

Ein Entlastungstag ist kein Muss und kein Ausgleich für regelmäßiges Überessen. Er kann jedoch als feste Wochenroutine helfen, die eigene Ernährung wieder bewusster und einfacher zu gestalten.

20. Wie führe ich einen SALOMED-Entlastungstag durch?

Wählen Sie einen Tag pro Woche und essen Sie an diesem Tag ausschließlich aus den 20 Lebensmitteln, die in Ihrem persönlichen SALOMED-Ergebnis am günstigsten bewertet wurden.

Zusätzlich können Sie Blattsalate und Küchenkräuter verwenden. Mit Salz sollten Sie an diesem Tag bewusst sparsam umgehen.

Als Getränke eignen sich vor allem Wasser und ungesüßte Kräutertees.

Der Entlastungstag soll keine Hungerübung sein. Stellen Sie aus Ihren günstigsten Lebensmitteln einfache Mahlzeiten zusammen und essen Sie ausreichend, aber bewusst.

Gerade am Anfang kann ein solcher Tag ungewohnt sein. Mit etwas Erfahrung wird er jedoch häufig wesentlich einfacher, weil Sie Ihre günstigsten Lebensmittel bereits kennen und nicht mehr lange überlegen müssen.

Ein Tag, wenige Lebensmittel, klare Entscheidungen – immer auf Basis Ihres persönlichen Ergebnisses.

21. Muss ich mich immer zu 100 Prozent an mein Ergebnis halten?

Nein. SALOMED soll langfristig in Ihr Leben passen und nicht Ihr gesamtes Leben bestimmen.

Besonders zu Beginn empfehlen wir allerdings eine möglichst konsequente Umsetzung. Sie lernen dadurch schneller, Ihre bisherigen Ernährungsgewohnheiten zu verändern und Ihr persönliches Ergebnis praktisch anzuwenden.

Langfristig gehören Restaurantbesuche, Einladungen, Reisen und besondere Gelegenheiten zum Leben. Eine einzelne Ausnahme macht eine grundsätzlich konsequente Ernährung nicht zunichte.

Problematisch wird es erst, wenn aus der Ausnahme wieder die tägliche Gewohnheit wird.

Nicht die einzelne Ausnahme entscheidet – sondern das, was Sie die meiste Zeit tun.

22. Wie setze ich mein Ergebnis im Restaurant um?

Halten Sie es möglichst einfach.

Wählen Sie Gerichte, deren wesentliche Bestandteile Sie erkennen können. Fisch oder Fleisch mit Gemüse und Salat lässt sich beispielsweise meist leichter einschätzen als ein stark verarbeitetes Gericht mit Panade, Sauce und zahlreichen unbekannten Zutaten.

Sie müssen im Restaurant nicht jede einzelne Zutat kontrollieren. Orientieren Sie sich an den Hauptbestandteilen des Gerichts und an den Lebensmitteln, die in Ihrem Ergebnis besonders günstig oder ungünstig bewertet wurden.

Bei Brot, Beilagen, Saucen und Desserts lohnt sich etwas mehr Aufmerksamkeit, weil sich dort häufig mehrere Zutaten miteinander verbinden.

SALOMED soll gesellschaftliches Essen nicht verhindern. Ziel ist, auch außerhalb der eigenen Küche zunehmend bessere Entscheidungen treffen zu können.

23. Was mache ich, wenn ich einen Tag völlig anders gegessen habe?

Machen Sie am nächsten Tag ganz normal mit Ihrem SALOMED-Ergebnis weiter.

Versuchen Sie nicht, eine üppige Mahlzeit oder einen außergewöhnlichen Tag durch extremes Fasten oder andere drastische Maßnahmen „wiedergutzumachen“.

Ein Geburtstag, eine Reise oder ein Restaurantabend verändert nicht grundsätzlich Ihre Ernährung. Entscheidend ist, ob Sie anschließend wieder zu Ihrer normalen Struktur zurückkehren.

Gerade dieses Denken schützt davor, nach einer Ausnahme in das bekannte Muster „Jetzt ist ohnehin alles egal“ zu geraten.

Nicht neu anfangen. Einfach weitermachen.

24. Was mache ich, wenn ich mit der neuen Ernährung Hunger habe?

Sie sollen mit SALOMED nicht dauerhaft hungrig sein.

Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Mahlzeiten ausreichend groß und sinnvoll zusammengestellt sind. Wer lediglich Brot, Süßigkeiten oder andere gewohnte Lebensmittel streicht, ohne geeignete Lebensmittel aus dem eigenen Ergebnis stärker einzubauen, isst möglicherweise schlicht zu wenig.

Nutzen Sie Ihre günstig bewerteten Lebensmittel. Gemüse, Salate und – entsprechend Ihrem persönlichen Ergebnis – Eiweißquellen, Obst, Milchprodukte, Hülsenfrüchte oder Nüsse können dabei helfen, Mahlzeiten sättigender zusammenzustellen.

Achten Sie auch darauf, Hunger nicht automatisch mit Appetit oder Gewohnheit gleichzusetzen. Gerade der Wunsch nach Süßem, Brot oder Snacks kann zu den Tageszeiten auftreten, zu denen diese Lebensmittel bisher selbstverständlich waren.

25. Was ist mit Kaffee und Alkohol?

Kaffee und Alkohol sollten getrennt betrachtet werden.

Ungesüßter Kaffee muss nicht grundsätzlich vermieden werden, sofern Sie ihn gut vertragen. Zucker, Sirupe, gesüßte Kaffeegetränke und große Mengen Sahne können aus Kaffee jedoch schnell ein völlig anderes Getränk machen.

Alkohol sollte dagegen möglichst selten konsumiert werden. Er liefert zusätzliche Energie, beeinflusst zahlreiche Stoffwechselprozesse und kann insbesondere bei einer angestrebten Gewichtsreduktion kontraproduktiv sein.

Wenn Sie Ihr SALOMED-Ergebnis zunächst möglichst konsequent umsetzen möchten, ist ein deutlich reduzierter Alkoholkonsum die einfachste Empfehlung.

26. Wann merke ich, ob die Umstellung funktioniert?

Bewerten Sie den Erfolg nicht nach einzelnen Tagen.

Ernährungsgewohnheiten, Körpergewicht und subjektives Wohlbefinden verändern sich nicht nach einem festen Zeitplan. Auch das Ausgangsgewicht, körperliche Aktivität, Schlaf, Medikamente und die Konsequenz der Umsetzung unterscheiden sich erheblich.

Beobachten Sie deshalb die Entwicklung über mehrere Wochen. Wenn Gewichtsreduktion Ihr Ziel ist, sind einzelne tägliche Gewichtsschwankungen wenig aussagekräftig.

Wichtiger ist der längerfristige Trend – und die Frage, ob es Ihnen zunehmend leichter fällt, Ihre Ernährung nach dem Ergebnis zu gestalten.

Die drei wichtigsten Regeln für den Alltag

1. Das Ergebnis entscheidet

Orientieren Sie sich zuerst an Ihrer persönlichen Dreiteilung. Allgemeine Ernährungstipps können Ihr individuelles SALOMED-Ergebnis nicht ersetzen.

2. Denken Sie in Zutaten

Fragen Sie bei Brot, Pizza, Fertiggerichten und anderen zusammengesetzten Lebensmitteln, woraus sie hergestellt wurden. So übertragen Sie Ihr Ergebnis auf den Alltag.

3. Gewohnheit schlägt Perfektion

Eine einzelne Ausnahme ist nicht entscheidend. Wichtig ist, welche Lebensmittel und Mahlzeiten Ihren normalen Alltag bestimmen.

Noch eine Frage zu Ihrem Ergebnis?

Diese Seite beantwortet die häufigsten Fragen zur praktischen Umsetzung. Ihr persönliches SALOMED-Ergebnis bleibt dabei immer die Grundlage.

Wenn eine konkrete medizinische Situation, eine Erkrankung, eine Allergie oder eine laufende Therapie betroffen ist, kann eine allgemeine FAQ-Antwort eine individuelle medizinische Beurteilung nicht ersetzen.

Sie möchten ein Thema genauer nachlesen?

Ihr SALOMED-Ergebnis ist der Ausgangspunkt. Wenn Sie einzelne Zusammenhänge besser verstehen möchten, finden Sie auf SALOMED ausführliche Informationen zu Ernährung, Stoffwechsel, Abnehmen, Blutwerten und häufigen Alltagsfragen.

Nutzen Sie diese Seiten, um Ihr persönliches Ergebnis besser einzuordnen und die Empfehlungen im Alltag sicherer umzusetzen.